Operationen
Infos vor der Operation / Infos nach der Operation

Wir führen alle notwendigen Operationen in der Regel ambulant durch, d.h. Ihr Tier wird am gleichen Tag nach Hause entlassen. Dadurch ersparen Sie dem frisch operierten Patienten Stress, was zu besseren Heilungserfolgen führt.

Operationen mit anschließender stationärer Betreuung sind möglich, falls die Schwere des Falles einer intensiv medizinischen Nachsorge bedarf.

Während der Narkoseeinleitung bleiben Sie als Tierbesitzer bei Ihrem Tier, um unnötige Trennungsängste zu vermeiden.

 

 

 

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Wir führen folgende Operationen durch:

  • Routineoperationen, wie z.B.:
  • Kastrationen von Hunden, Katzen und Heimtieren
  • Overiohysterektomie
  • Weichteilchirurgie, z.B.
  • Wundversorgung,
  • Tumoroperationen (Mammatumore, Milztumore)
  • Perinealhernien
  • Magen- und
  • Darmoperationen
  • Knochenchirurgie, z.B. Osteosynthese nach Frakturen
  • Gelenkchirurgie, z.B. Kreuzbandriss
  • Unfallchirurgie
  • Augenoperationen, z.B.
  • En- oder Ektropium
  • Hornhautulkus
  • Chirurgische Eingriffe an Vögeln und Reptilien
  • Operative Geburtshilfe

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Was muss ich vor Operationen meines Tieres beachten:

  • Es ist wichtig, dass das Tier nüchtern ist, d.h. es darf 8 - 12 Stunden vor der geplanten Operation nichts mehr fressen. Trinken ist erlaubt!
    Dies gilt jedoch nicht für Nager!
     
     


  • Ihr Tier sollte ein gepflegtes Fell besitzen. Somit verringern Sie die Gefahr, dass Krankheitserreger, die sich schon auf der Haut befinden, das Operationsgebiet infizieren.
     

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Tier nicht unnötige Aufregungen am Tag der Operation erleidet. Je ruhiger ein Tier vor der Operation ist, desto weniger Narkosemittel wird benötigt und desto geringer wird der Kreislauf des Tieres belastet.
     

  • Bei älteren Tieren und Risikopatienten sollte eine vorbeugende Herz-Krauslauf- und Blutuntersuchung durchgeführt werden

 

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Was muss ich nach der Operation beachten:

  • Das Tier soll zu Haus auf eine weiche Unterlage auf den Boden gelegt werden, da es einige Zeit dauert, bis es wieder ganz aus der Narkose erwacht und seine volle Reaktionsfähigkeit wiedererlangt. Von einem erhöhten Liegeplatz wie z.B. einem Bett oder einem Sofa könnte es herunterfallen und sich verletzen.
     
  • Gut ist es für das Tier, in einer warmen Umgebung zu sein, da es während der Narkose zu einer Senkung der Körpertemperatur kommt. Bitte denken Sie bei der Abholung Ihres Tieres daran, Decken mitzubringen mit denen das Tier auf dem Nachhauseweg warm gehalten werden kann. 
     

  • Die Bewegungsfreiheit des Frischoperierten soll in der ersten Zeit nach der Operation eingeschränkt werden, um ein Aufplatzen der Wunde zu verhindern.
  • Hunde dürfen nur an der Leine spazieren geführt werden.
  • Katzen sollen nicht sofort ins Freie entlassen werden, da sie sich - sollte es eventuelle Komplikationen geben - verkriechen und nicht mehr nach Hause kommen.
     
  • Starkes Lecken an der frischen Wunde kann zu einer Entzündung und durch eventuelles "Selbstziehen" der Fäden zu einem Aufplatzen der Naht führen.
     
  • Das Tier darf erst etwas trinken, wenn es wieder ganz erwacht ist bzw. wenn der Schluckreflex wieder vollständig vorhanden ist.
     

  • Am Tag der Operation ist es für das Tier besser, wenn es nichts mehr zu fressen bekommt. Am Folgetag sollen nur kleine Portionen gegeben werden, damit der Magen-Darmtrakt nicht zu sehr belastet wird.

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